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Eine hochrangig besetzte Delegation mit Vertretern des Ministeriums für Notfall- und Krisenmanagement der Volksrepublik China hat sich in Nordrhein-Westfalen über den Aufbau und die Abläufe im Bevölkerungsschutz informiert.

Nach einer Einführung im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durch dessen Präsident Christoph Unger waren die Gäste am 22. Oktober 2019 beim ASB Bergisch Land in Wuppertal zu Besuch. Dabei konnten sie die Katastrophenschutzunterkunft mitsamt den Fahrzeugen besichtigen.

Dominik Hohnbaum (Foto rechts), Referent des ASB NRW für Katastrophenschutz, informierte sie über die Rolle der Ersten Hilfe in der Bevölkerung sowie die Rolle des ASB im Bevölkerungsschutz in NRW und zeigte anhand von Beispielen, wie Mitarbeiter*innen im Rettungsdienst und die Einheiten des Katastrophenschutzes beim ASB in NRW ausgestattet und ausgebildet sind. Die Präsentation war dazu ins Chinesische übersetzt worden, der Vortrag wurde zudem von einer Übersetzerin gedolmetscht.

Das Ministerium für Notfall- und Krisenmanagement in Beijing wurde im vergangenen Jahr durch den Zusammenschluss von Krisenmanagement-Abteilungen verschiedener Ministerien gegründet. Es beschäftigt sich mit Krisenmanagement, Katastrophenschutz und auch Arbeitssicherheit. Das Interesse an den Strukturen von Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in Deutschland war bei den Teilnehmern enorm. "Die Gäste aus China waren sehr interessiert, haben viele Fragen gestellt und es gab eine sehr angeregte Diskussion", freute sich Dominik Hohnbaum.

Das Bild zeigt den ASB-Referenten mit dem Deputy Director General des Beijing Emergency Management Bureau, der ihm im Namen des Gruppenleiters des chinesischen Ministeriums für Krisenmanagement ein Präsent überreicht.
Foto: ASB

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